Hotel Hospiz in Tübingen

Seit jeher eine gastfreundliche Herberge

„Hospiz“ leitet sich vom lateinischen „Hospitium“ ab, was sowohl Gastrecht als auch Herberge bedeutet. Seit 1940 trägt unser Hotel diesen Namen. Das zeichnet unser Haus als das aus, was es bis heute ist: eine gastfreundliche Herberge.

Gäste waren hier schon immer willkommen. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts, damals noch unter dem Namen „Waldhorn“, war unser Haus die Stammkneipe der Königsgesellschaft, bis diese 1904 in ihr heutiges Verbindungshaus am Schlossberg umzog.

Auch die Studenten der nahegelegenen Burse, einem der Hauptgebäude der alten Universität, verbrachten manche Pause im Waldhorn. Da sich diese Pausen gerne auch mal etwas ausdehnten, wodurch so manche Vorlesung verpasst wurde, nannte man den Platz vor dem Waldhorn im Volksmund auch „faules Eck“.

Einen weiteren Spitznamen erhielt das Hotel Hospiz in den Nachkriegsjahren: Da hier Studenten auch ohne Essensmarken eine einfache, aber sättigende Mahlzeit erhielten, war das Lokal unter dem Spitznamen „frommer Löffel“ bekannt. Jahrzehntelang war im Hotel eine Gaststätte vorhanden. Mittlerweile ist das hoteleigene Restaurant geschlossen.